Kandinskys Ikonen

Elisabeth Geschwind

Eine kunsthistorische Exkursion in die Zeit seiner ersten sieben Kompositionen

Anlass dieser Homepage ist mein erstes Buchprojekt, es führt meine Dissertation weiter, verknappt sie auf das Wesentliche und kommt zu einem (auch für mich) überraschenden Schluss.

»Ich suche nicht – ich finde.«

Picassos Satz ist berühmt.
Und weiter dichtet er in den dreißiger Jahren:

»Suchen – das ist Ausgehen von alten Beständen /
und ein Finden-Wollen / von bereits Bekanntem im Neuen.«

An diesem Gedichtanfang lässt sich kreatives Schaffen unschwer messen – auch Kandinskys? Er schreibt 1904:

»Ich habe eine neue Bahn, die manche Meister nur hier und da ahnten...«

Unsere kunsthistorische Exkursion folgt dieser »neuen Bahn« präzise, in vielleicht ungewohnter Sichtweise, kritisch, staunend und zuweilen auch amüsiert. Ist Kandinsky wirklich dieser seit 100 Jahren gefeierte erste abstrakte Maler? Und hat er seine geradezu messianische Programmatik, die er an die moderne Kunst richtete, auch nur annähernd selbst erfüllt?

Möglich, dass die hier angestellten Betrachtungen Zündstoff für die arrivierte Kandinsky-Forschung darstellen. Dieser Zündstoff kommt aber gerade rechtzeitig zum 150. Geburtstag des großen russischen Malers im Jahre 2016 und hat das Potenzial, zu einem echten Überraschungsfeuerwerk zu werden.

Das Buch wird bald zum Preis von 38€ in mehreren Buchhandlungen oder auf Bestellung per E-Mail erhältlich sein.

Erscheinungsjahr 2016
ISBN 978-3-00-052543-8

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